Telegrafenberg
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Der große Refraktor
Der Wissenschaftspark Albert Einstein mit seinen Einrichtungen auf dem 96 Meter hohen Telegrafenberg hatte am 26. September zum ersten Mal Besucher zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Ein buntes und kostenfreies Programm brachte dem Publikum Spitzenforschung auf dem Gebiet der Klimaforschung, der Vulkanologie, der Geologie, der Astronomie, der Meteorologie und vielen anderen Kategorien näher. Kinder, Greise und alle die sich dazwischen fühlen, werden spielerisch, aber mit dem nötigen Ernst auf den neuesten Stand der weltweiten Spitzenforschung gebracht. Die wichtigsten Gebäude waren an diesem Tag zugänglich. Hoffentlich findet dieser Tag zukünftig regelmäßig statt.
Der gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete Park kann am Tage jederzeit besichtigt werden, eine Anmeldung am Pförtnerhaus ist jedoch Pflicht. Die Gebäude sind für Besucher geschlossen und nur von außen zu besichtigen. An Wochenenden fährt kein Bus, das Café hat geschlossen, ebenso die Toiletten. Führungen über das Gelände und in die Gebäude werden gegen Gebühr angeboten.
Absolute Highlights sind der Einsteinturm und der große Refraktor. Der Anfang der 1920er Jahre erbaute Einsteinturm ist ein Werk des Architekten Erich Mendelsohn und dient noch heute der Sonnenbeobachtung, während das Gebäude des großen Refraktors bereits 1899 nach Plänen von Paul Emanuel Spieker errichtet wurde. Das riesige Teleskop mit seiner beeindruckenden Mechanik diente der astrophysikalischen Forschung, bis es 1968 stillgelegt wurde. 1997 organisierte der Fördervein Großer Refraktor Potsdam e.V. die Restaurierung des Gebäudes und des Teleskops. Seit 2006 ist das großartige Werk der Ingenieurskunst wieder vollständig einsatzbereit.
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