Das Minsk
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Bildunterschrift
Das nach der weißrussischen Hauptstadt benannte Gebäude war dem Abriss nahe, aber in Potsdam gibt es mit Hasso Plattner oft einen Retter in der Not. Sein mächtiges Wort bewahrte das Mercure-Hotel vor dem Abriss und auch das Weiterleben für „Das Minsk“ ist seinem Kapital zu verdanken. Schade, dass Anfangs der 2000er Jahre der Entwurf des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer zur Realisation eines Spaßbades nicht zustande kam. Dann hätte man vom „Minsk“ aus einen herrlichen Blick auf die Potsdamer Innenstadt, der jetzt durch das „Blu“ blockiert ist.
Vorab die wichtigste Information über „Das Minsk“. Am letzten Sonntag im Monat ist das Kunsthaus gratis zu besichtigen, an diesem Tag sparen Sie die 10 Euro Eintritt und können das Geld stattdessen einen Kaffee trinken oder ein Stück Kuchen essen. Die Ausstattung des bis in die kleinsten Details restaurierten Restaurants erinnert an das „Weltniveau“ der damals in der DDR üblichen Etablissements der Luxusklasse. Vom 1977 eröffneten Original zeugen allerdings nur noch die Wendeltreppe und der Tresen.